1. Männer - Spielberichte 2003/2004
Pokalfinale in Herzberg am 12. Juni 2004
Wegen Obstler kein Kompott SV Union Neuruppin - FK Hansa Wittstock 2:3 (2:1) / Temposcharf und chancenreich
| Einwurf von Matthias Haack Allen, die geschwankt hatten und sich letztlich gegen das Herzberger Duell entschieden, sei gesagt: Ihr habt ein packendes, mitreißendes Finale verpasst, das beinahe alles bot, was einem sehenswerten Endspiel zugeschrieben wird. Nach zuletzt eher mäßigen spielerischen Leistungen oder riesigem Niveauunterschied in den Endspielen, boten Hansa und Union Erstaunliches. Tempo und Witz auf der einen, Kombination und Teamgeist auf der anderen Seite. Dann übernahm der Kontrahent jene Eigenschaften des Gegners, legte seinen zuvor gezeigten Charakter ab. Klasse. Verblüffend. So stelle ich mit ein Saisonfinale vor. Schade nur, dass in Protzen, Darritz, Dabergotz, Lindow und Neuruppin zeitgleich fußballerische Leckerbissen stattfanden. Sonst hätten mehr als nur 200 Zuschauer diesen Schlager gesehen. |
Wege ins Finale
Hansa Wittstock Hansa Alte Herren 6:2 Neustadt Alte Herren (Sportgericht) SV Blumenthal/G. 4:0 SV Schönberg 7:0 SV Rhinow/G. 1:0 |
Union Neuruppin Musikersiedlung 2:0 FSV Heiligengrabe 2:0 SV Dreetz 6:5 n.E. TuS Dabergotz 3:2 n.V. FSV Rheinsberg 2:1 n.V. |
Herzberg. Als "Kompott" bezeichnete Unions Trainer Hartmut Glockenstein den vakanten Pokalsieg 15 Minuten vor dem Anstoß. Zwei Stunden später hatten ihm die Obstler aus Wittstock den Nachtisch vermiest. Zwar lagen die Neuruppiner nach 11 Minuten bereits mit 2:0 in Front, doch Stephan Obst (2) und Christian Obst wendeten das Blatt zu Gunsten des Kreisliga-Zweiten. Wie die Feuerwehr legte Union los, war bis in die Haarspitzen motiviert und behaupteten jeden Ball. Nach einem weiten Einwurf von Oalf Kamrath rannte Maik List Peter Techen davon und peilte aus sechs Meters Entfernung die kurze Ecke an - 1:0. Aus einem Missverständnis zwischen Stefan Best und Keeper Matthias Koch hätte Kamrath zwei Minuten später fast das zweite Tor erzielt. Union suchte die frühe Entscheidung und stellte Hansa Abwehr vor erheblichen Probleme. Jacobi erwies sich im Zweikampf mit Toni Kanzler gewieft, fiel, Schiri Sebastian Groth (Blumenthal) pfiff Elfmeter. Doch Marton Domrbowski scheiterte mit einem unplatzierten Schuss. Auch den Nachschuss parierte Matthias Koch. Zwei Minuten darauf setzte Jacobi mit einem herrlichen Diagonalpass den allein gelassenen Christian Raschke ein. Der bedankte sich mit einem Heber (2:0). Seienm immensen Einsatz in der Anfangsviertelstunde zollte der Kreismeister bald Tribut. Zwar hatte er durch Dombrowskis Kopfball (16.) einen weiteren Hochkaräter. Aber Hansa befreite sich vom ungeheuren Druck, dem das Team ausgesetzt war. Schröder traf die Latte (13.). Stephan Obst setzte sechs Minuten später seine Landesklassen-Erfahrung ein. Er enteilte Dirk Struckl und ließ Prasse beim Anschlusstreffer keine Chance. Thomas Dräger köpfte nach 33 Minuten gefährlich, Prasse sprang nach dem Aufsetzerball und hielt. Das Feuerwerk an Chancen aus der ersten Halbzeit schien nach dem Wiederanpfiff erloschen. Union zog sich zurück, überließ wohl auch durch das Kräfte raubend angelegte Spiel das Mittelfeld dem Zurückliegenden. Der nahm das an, suchte jedoch lange vergeblich nach der Lücke in der Abwehr von Union.
Hansa Wittstock im Finale SV Rhinow/G. - FK Hansa Wittstock 0:1 |
Rhinow. Hansa erkämpft sich in einem typischen Pokalspiel einen knappen 1:0-Sieg und steht damit im Pokalfinale. Den goldenen Treffer erzielte Christian Obst in der 30. Minute. Die Gastgeber waren über 90 Minuten nicht in der Lage, die sicher stehende Hansa-Abwehr zu überwinden. Der knappe Sieg wurde nur in der 90. durch einen Lattenschuss aus 40 Meter ernsthaft in Gefahr gebracht. Nach dem deutlichen Sieg der Hanseaten gegen Rhinow/G. in der Kreisliga (4:0). Gingen die Gäste selbstbewusst in das Halbfinalspiel im Kreispokal. Die ersten Minuten gehörten den Blau-Weißen, doch Rhinow mit aggressivem Zweikampfverhalten. So erkämpfte Hansa sich zusehends mehr Spielanteile. Nach 25 Minuten war die Partie ausgeglichen. Torgefährliche Strafraumszenen bis dahin aber Fehlanzeige. Für erste Gefahr sorgte eine Steinbach-Ecke, die von Kanzler per Kopf direkt nur Zentimeter neben den Gästekasten platziert wurde. Dann die entscheidende Szene in diesem Spiel. Ch. Obst profitiert von einem Abwehrfehler der Gastgeber und erkämpft sich so den Ball. Erst im Alleingang und durch einen klugen Heber überwindet er den SV-Keeper zur 1:0-Führung. 10 Minuten später ist es wieder Ch. Obst, der mit einem straffen Drehschuss für Gefahr sorgte. Doch fehlte diesmal die Genauigkeit. Kurz vor dem Pausenpfiff tritt Abwehrchef S. Best einen Freistoss aus 30 Meter direkt. Rhinow/G. im Glück, denn es fehlte nicht viel zum Führungsausbau. Die 2. Halbzeit gehörte mehr dem SV, der einem Rückstand hinter her lief, was den Gästen gute Kontermöglichkeiten einbrachte. Bereits in der 47. konnte ein Rhinower im Alleingang auf das Hansa-Tor stürmen, doch Torwart Koch klärt sicher. Eine Minute später verletzt sich Hansaabwehrspieler Witte schwer. Er musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam der lange Zeit verletzte T. Techen. Mit ihm kam frischer Wind in den Hansaangriff, doch fehlte den Akteuren an diesem Tag einfach die Präzision um die wacklige Führung abzusichern. Zahlreiche gute Möglichkeiten konnten zwischen der 55. und 65. Minute nicht genutzt werden. Gut dagegen Hansas Abwehr. Geführt von Best, der nahezu jeden Zweikampf gewann und an diesem Tag fehlerlos blieb. So versuchten es die Spieler des SV Rhinow mit Fernschussen (61.). Aus 25 Meter, doch der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. In der 67. hätte Hansastürmer S. Obst alles klar machen können. Als er in einer 1:1-Situation den Gäste-Keeper nicht überwinden kann. Auch der Nachschuss von T. Techen ohne zählbaren Erfolg. Auf der anderen Seite versuchten es die Rhinower in der 75. mit einem platzierten Fernschuss. Doch Endstation war wie so oft Hansakeeper Koch, der sicher pariert. In den letzten 15 Minuten wurde das Spiel nun deutlich härter. Die Gastgeber mit dem deutlich erkennbaren Willen hier noch den Ausgleich zu erreichen. Doch lief man bei den Blau-Weißen gegen eine Mauer, was sofort zu gefährlichen Kontern genutzt wurde. Allein in den letzten 5 Minuten hatten T. Techen, S. Obst und Ch. Obst das 2:0 mehrfach auf dem Fuß, doch wollte das Leder einfach nicht ins Tor. Auch der schöne Flugkopfball von C. Obst (88.) knapp vorbei. In der Nachspielzeit - die Schreckminute für Hansa. Ein gewaltiger 40 Meterschuss klatschte an die Latte. Torwart Koch wäre hier wohl chancenlos gewesen. Doch dann war Schluss und Hansa damit im Finale. Trainer Mir: " Wir haben gekämpft und hinten sicher gestanden. Libero Stefan Best konnte auf ganzer Linie überzeugen." |
Hansa Wittstock : SV Schönberg 3:1 Vor 70 Zuschauern schlägt der FK Hansa Wittstock den SV Schönberg mit 3:1. Nach einer schlechten 1. Halbzeit steigern sich beide Teams deutlich. Hansalibero Stefan Best sicherte durch eine gute Abwehrleistung den deutlichen Sieg gegen eine starke Elf aus Schönberg. Bereits in der 2. Minute bekommen die Gäste einen Freistoss zugesprochen, der aus 20 Meter direkt geschossen wurde. Er sorgte sofort für Gefahr vorm Hansakasten. Bei ihrem ersten Angriff nach einer Ecke machte Hansa das frühe Führungstor. Toni Kanzler trifft per Kopf (4.). Hansa danach mit mehr Spielanteilen. Doch im Abschluss zu ungenau. Der SV Schönberg erst in der 31. mit Torgefahr. Doch der Kopfball knapp vorbei. Wieder die Gastgeber über S. Obst der auf T. Kanzler passt, der allein vorm Oberligaerfahrenen Keeper Holger Müller steht. Der Schönberger Schlussmann pariert den straffen 12 Meterschuss mustergültig. Nach der Kabine begann das Spiel zunächst ausgeglichener und beide Mannschaften forcierten das Tempo nun deutlich. Hansa genauer in den Angriffsbemühungen und in der 54. durch S. Obst mit dem 2:0. Der Stürmer hatte in den folgenden 5 Minuten 3 weitere hochkarätige Chancen. In der 58. wird Stefan Benn elfmeterwürdig gefoult und tritt den fälligen Strafstoß selbst. Hansakeeper Koch mit einer Glanzparade, doch der abgewehrte Elfer musste wiederholt werden. Da sich Koch zu früh bewegt haben soll, so der Schiri. Im 2. Versuch klappt es mit dem Anschlusstreffer für Benn und seiner Elf. Die Partie weiter ausgeglichen, auch wenn Schönberg die Angriffsbemühungen verstärkte. Gefahr für Hansa in der 78. als sich aus einen Strafraumgewühl ein Schuss löst, den Torwart Koch in letzter Sekunde abwehren kann. Im Gegenzug vergibt S. Obst den Führungsausbau. Das Spiel nun deutlich besser. Es ging rauf und runter und beide Teams erkämpften sich gute Tormöglichkeiten. In der 85. die Entscheidung. Ein Konter über S. Obst, der als letzter Mann von hinten gefoult wird. Doch zuvor den Ball auf P. Techen spitzelt. Der Hansaspieler gewinnt das Duell gegen SV Keeper Müller und schiebt routiniert zum 3:1 und damit zum Endstand in dieser Partie ein. |
Pokal: FK Hansa Wittstock : SV Blumenthal/G. 3:0 Vor 150 Zuschauern schlägt der Hansa Wittstock den SV Blumenthal/G. mit 3:0 und steht damit im Halbfinale des Kreispokales. Hansa-Libero Stefan Best sicherte durch eine solide Abwehrleistung den deutlichen Sieg gegen eine kämpferische Elf aus Blumenthal. Hansa begann die Partie druckvoll und beherrschte den Gegner über die ersten 25 Minuten eindrucksvoll. Bereits in der 8. Minute der Führungstreffer. C. Obst schließt eine schöne Ballstafette zum 1:0 ab. Zwei Minuten später verfehlt der Fernschuss von M. Schröder nur knapp. Im Anschluss trifft Hansastürmer S. Obst nur die Latte. Die Gäste mit Schwierigkeiten über die eigene Hälfte hinaus zu kommen. Hansa erhöhte den Druck, wollte die frühe Entscheidung. S. Obst mit einem Alleingang (18.) und platzierten Abschluss, doch Keeper M. Krause mit einer sehenswerten Parade. Die anschließende Ecke nutzt der zuvor gescheiterte Stürmer zum 2:0-Führungsausbau. Erst nach 25 Minuten konnte Blumenthal sich aus der Belagerung lösen und brachte erste Angriffsbemühungen in Richtung Hansator. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten sie eine gute Möglichkeit, doch der Schuss war ein Tick zu hoch. |  |
Nach der Pause startet der Gast kämpferisch. Man ging deutlich aggressiver in die Zweikämpfe und erspielte sich so zahlreiche gute Tormöglichkeiten. In der 46. Minute Hansa im Glück. Der Pfosten rettet vor dem Anschlusstreffer. 47. Minute - das Leder per Kopf im Hansakasten doch die Fahne vom Linienrichter war oben. Die Gastgeber verloren zusehends das Mittelfeld und beließen es bei vereinzelten Kontern. So in der 63. als Marco Klose einen Hansaangriff fast ins eigene Tor abwehrte. Blumenthal wurde nun immer stärker, doch endeten die Angriffsbemühungen meist beim sicher stehende Hansalibero S. Best, der sich hervorragend in seiner neuen Rolle als Abwehrchef einfand. Nur sehr selten wurde es richtig gefährlich für die Blau/Weißen. In der 75. Minute die größte Chance für die Gäste aus Blumenthal, doch Torwart Koch pariert. Im Gegenzug vergibt S. Obst allein vorm Tor stehend die Möglichkeit zur Entscheidung. Auch sein anschließender Fernschuss trifft nicht. Die letzten 10 Minuten dieser Pokalpartie gehörten wieder den Hausherren. Der SV hatte viel Kraft gelassen und musste sich nun in der Schlussphase noch einmal mit Mann und Maus verteidigen. C. Obst gelingt (84.) noch die entgültige Entscheidung. Sein platzierter 16 Meterschuss trifft zum 3:0. P. Techen zieht in der 85. Minute aus 18 Meter ab und T. Kanzler versucht es in der 89. min mit einem Fallrückzieher. Bei beiden Versuchen fehlten nur Zentimeter. Damit blieb es beim verdienten Sieg von 3:0. Hansa damit im Halbfinale. Damit heißt der nächste Gegner am 29.05.04 nun Rhinow. Trainer Thoß nach dem Spiel: "Wir hatten 4 Leistungsträger zu ersetzen und konnten aber trotzdem aus einer kompakt stehenden Abwehr heraus unser Spiel aufziehen. Sollte wir die guten Leistungen der letzten Spiele in das Halbfinale übertragen können, haben wir gute Chancen das Finale zu erreichen." |
Hansa Wittstock : MSV Neuruppin Stumpfe Zähne von Daniel Hübner  | Hansa´s Trainer Ronny Mir klang zuversichtlich. MSV-Coach Christian Schreiber klang eher frustriert: Dem 4:1-Erfolg bei den Dossestädtern konnte der Trainer des Oberligsten nicht viel Positives abzugewinnen. Daniel Fraufahrt war gestern auf Bewährung. 45 Minuten lang im Neuruppiner Gehäuse. Es sah lange Zeit so aus, als würde sich der 18-jährige Keeper langweilen. Seine Vorderleute wollten in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit noch einmal etwas reißen. Mit einer mageren 1:0-Führung waren sie in die Kabine gegangen. Tatsächlich schafften die Neuruppiner innerhalb von 6 Minuten zwei |
weitere Treffer. Konstantin Hug traf per Kopfball (53.), Salvatore Rogoli traf per Flachschuss (59.), und das Spiel schien seinen ganz normalen Verlauf zu nehmen: Kantersieg eines Oberligsten beim Kreisliga-Vertreter. Aber den Auftakkt zur 85-Jahre-Feier sollten die Wittstocker weitgehend unbeschadet überstehen. Der MSV hatte nach einer Stunde das Fußballspielen eingestellt. Was Christian Schreier allerdings viel mehr ärgerte: "Nur drei Spieler haben hier 100 Prozent gegeben. Ich erwarte mehr von den Leuten, die sich zeigen wollen", sagte der Coach. "Immerhin haben wir gegen einen Kreisligisten gespielt. Da will ich sehen, dass jeder beißt". Aber einige hatten an diesem Abend nur stumpfe Zähne. Ronny Mir zeigte sich positiv beeindruckt von seinem Team. "Ich bin mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Mit dieser Einstellung, mit dieser Laufbereitschaft bin ich für den Endkampf in der Kreisliga-Saison sehr zuversichtlich". |
Union Neuruppin : Hansa Wittstock 3:1 | | Stark angefangen, stark nachgelassen ! | Trotz starker Anfangsphase der Hanseaten wird die zukünftige Landesklasseelf aus Neuruppin ihrer Favoritenrolle gerecht. Union schlägt Hansa nach schwacher 2. Hälfte deutlich mit 3:1. Hansa ohne ihren Sturm T. Techen und S. Obst. Dabei fing alles so gut an für den Gast und Tabellenzweiten der Kreisliga. Sofort nach Spielanpfiff übernahm man das Mittelfeld und setzte die Nummer 1 der Liga ordentlich unter Druck. So ging Hansa bereits nach 3. min durch Best in Führung, wobei man bereits die dritte Torchance nutzte. Hansa stark und in der 15. nach Flanke von C. Obst Settgast mit der Möglichkeit zum Führungsausbau. Doch der schwer zu nehmende Ball verfehlte sein Ziel. Eine Minute später verpasst Marco Steinbach nach Vorarbeit von Settgast wenige Meter vor dem Tor stehend das überfällige 2 : 0. Chancen nun im Minutetakt. 17. Minute - Settgast allein vorm Unionkeeper aber auch dieser Versuch ging knapp vorbei. Ungenutzte Chancen die man später noch nachtrauern sollte. Union bis dahin statisch und schwach in den Zweikämpfen. Erst in der 21. Minute der erste Torschuss. Doch sollte das der Startschuss für die Gastgeber zur einer deutlichen Leistungssteigerung für das gesamte Spiel werden. Hansa baute ab und verlor zusehends die Zweikämpfe. Man hatte zwar noch in der 34. nach Foul an P. Techen, der eindeutig im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt wurde, nur eine Freistoßmöglichkeit. Doch der straffe Schuss von Best ebenfalls vorbei. Union dagegen nutzte kurz vor dem Halbzeitpfiff ein der wenigen Torraumszenen zum 1:1 (42.)Ausgleich. Der Spitzenreiter der Kreisliga begann den 2. Durchgang schwungvoll, doch hatte Hansa in der 52. durch P. Techen per Fernschuss die erste gute Möglichkeit in Führung zu gehen. Auch beim anschließenden harten Settgast Schuss fehlten nur Zentimeter. Union hatte sich aber bis dahin ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld erspielt und dominierte nun die Partie. So erzielte man in der 66. den Führungstreffer und in der 71. den Führungsausbau zum 3:1. In der 81. zappelte das Leder zum 4 mal im Netz der Hanseaten, doch der Linienrichter hatte die Fahne oben. Der Abseitstreffer wäre dann aber auch zu viel des Guten gewesen, denn die Schlussphase gehörte noch einmal den Gästen doch Zählbares konnte nicht mehr erreichen. |
Hansa Wittstock : SV Rhinow/G. 4:0 | Hansa Wittstock schlägt in einem hochkarätigen Kreisligaduell den SV Rhinow deutlich mit 4 : 0. Die spielstarken Gäste mit deutlicher Leistungssteigerung in der 2. Spielhälfte. Die Hanseaten ohne die Techen Brüder dafür aber mit viel Selbstvertrauen vom letzten Pokalspiel gegen Schönberg (7:0). Die erste gute Möglichkeit aber für die Gäste durch C. Dietrich in der 1. Spielminute, doch Torwart Koch pariert. Danach nur noch Wittstock mit einem Sturmlauf auf den Gästekasten. Die erste gute Torchance erspielte sich S. Obst per Kopf (8.). Dann wird Settgast elfmeterwürdig von den Beinen geholt. Den Strafstoß verwandelt S. Obst sicher zum 1:0 (13.). Drei Minuten später trifft Best, nach einer schon abgewehrt geglaubten Ecke, direkt aus 18 Meter zum Führungsausbau (2:0).In der 28. Minute ein Heber von S. Obst, der sein Ziel nur knapp verfehlt. Sein Bruder Christian 2 Minuten später mit einem satten 30 Meterschuss den Keeper S. Schmücher nur mit Mühe hält. Im Anschluss S. Obst per Kopf an die Latte. Hansa mit immer besseren Chancen, wobei die Gäste es bei Entlastungsangriffen beließen. Halbzeitstand aber 2:0. Beide Mannschaften starteten eher verhalten in die 2. Spielhälfte. Doch der SV erhöhte das Tempo nach 10 Minuten kontinuierlich. Man gewann zunehmend die Zweikämpfe im Mittelfeld und erarbeitet sich so immer bessere Tormöglichkeiten. So auch in der 56. als nach einem Eckball das Leder an den Hansapfosten knallte. An dieser Stelle hätte das Spiel kippen können. Rhinow wurde nun stärker, übernahm fast das komplette Mittelfeld. Hansa dagegen konzentriert sich auf die Verteidigung der knappen Führung. Lediglich C. Obst brachte noch Schwung nach vorn. In der 60. Minute eine Befreiung von einen der zahlreichen SV Angriff durch Ch. Obst. Der Mittelfeldspieler überwindet im Alleingang die gesamte Gästeabwehr, um einem Heber auf Marco Steinbach zu schlenzen, der auf der Torlinie stehend per Kopf zum 3:0 trifft. Doch Rhinow gab nun nicht auf. Die technisch starke Gästeelf kam immer wieder gefährlich über die Flügel und brachte durch jede Ecke viel Torgefahr. Hansa Abwehrchef Schröder hatte viel zu dirigieren, um die Null zu halten. Ein Schlüsselduell fand zwischen Drössler und SV-Stürmer C. Dietrich statt. Der Hanseate hatte den schnelle Mann stets im Griff. In der 78. konnte Torwart Koch sich glänzend in Szene setzen. Nach dem er einen äußerst platzierten Gästefreistoss aus 18 Meter parierte. Zwei Minuten später - die entgültige Entscheidung. Settgast fängt einen SV Angriff ab und macht im Alleingang das 4:0. Doch Rhinow kämpfte weiter, war aber nicht in der Lage, die sicher stehende Hansa-Abwehr zu überwinden. Hansatrainer Ronny Mir nach dem Spiel: ,,Auf Grund unserer starken 1.Halbzeit und der sicher stehenden Abwehr geht der deutliche Sieg in Ordnung. Leider fällt S. Obst nach der 5. Gelbverwarnung nun neben T. Techen (verletzt) im nächsten schweren Spiel gegen Union Neuruppin aus. Wir haben nun im anstehenden Spitzenspiel ein handfestes Stürmerproblem! | | Hansa: Matthias Koch, Stefan Best, Matthias Settgast, Marco Steinbach, Maik Schröder, Stephan Obst, Christian Obst, Stefan Witte, Toni Kanzler, Jens Drössler, Thomas Dräger, Marcel Steinbach |
Hansa Wittstock : SV Schönberg 7:0 | Eine hochmotivierte Hansaelf schlägt Schönberg vor 100 Zuschauern deutlich mit 7:0. In einer schnellen und fairen Pokalpartie hatten die Gastgeber den SV Schönberg zu jedem Zeitpunkt fest im Griff. Bereits in der 1. Spielminute traf Hansastürmer St. Obst den Pfosten und Dräger (17.) per Kopf fast zum frühen Führungstreffer. Doch dauerte es trotz klarer Feldüberlegenheit für Hansa bis zur 25. Minute bis nach Vorarbeit von Settgast St. Obst per Direktschuss zum 1:0 trifft. Settgast hatte zuvor einen 25 Meter Freistoss nur knapp vergeben. 5 Minuten später wieder Settgast der einen Angriff abfängt und im Alleingang das gesamte Spielfeld überläuft und dann im Doppelpass mit Ch. Obst zum 2:0 einschiebt. Danach die Gäste stärker und mit ersten eigenen Angriffsbemühungen. Obwohl der SV nun stärker - Hansa in der 35. Minute mit dem 3:0. Kanzler hatte für S. Obst aufgelegt. In der 40. Minute das schönste Tor dieser Partie. Ein Freistoss aus 35 Meter wurde schnell ausgeführt von Ch. Obst und Schröder trifft zum 4:0-Halbzeitstand. Hansa in der 2. Halbzeit brandgefährlich mit schnellen und direkten Kombinationsfußball. Kanzler mit 2 Ecken (55.), wovon S. Obst eine zum 5 : 0 nutzt. Die Gäste nun bemüht das aller Schlimmste zu vermeiden, doch im Abschluss immer wieder zu ungenau. Doch Hansa steckte nicht zurück. Die Mannschaft feuerte sich immer wieder selbst an, wollte mehr. In der 70. Minute nimmt Settgast die Flanke von S. Obst direkt und verwandelt zum 6:0. Dann steht Dräger allein vor dem Gästekeeper Graupmann, der das Duell noch gewinnt. Doch konnte er den straffen Schuss von Kanzler nur zu Dräger abwehren, der im 2. Versuch den Endstand von 7:0 herstellt (76.). Im Anschluss hatten Kanzler, Obst und Settgast noch zahlreiche gute Möglichkeiten. Doch das Spiel hatte bis dahin viel Kraft gekostet, so dass am Ende die Konzentration für weitere Treffer fehlte. Das Trainergespann Mir/Thoß am Ende hoch zufrieden. Einziger Wehmutstropfen: Torjäger T. Techen verletzt sich im ersten Drittel der 1. Halbzeit schwer. | | Hansa: Koch, Best, T. Techen, Settgast, Marco Steinbach, Schröder, St. Obst, Ch. Obst, Witte, Kanzler, Drössler, Dräger, Engel |
Hansa Wittstock : SV Fehrbellin 3:1 | Vor 130 Zuschauern gelingt den Hanseaten der vierte Sieg in Folge. Doch erst eine deutliche Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit brachte die Entscheidung zum 3:1 Sieg. Die Gäste aus Fehrbellin gaben sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen. Die erste Halbzeit war geprägt von Mittelfeldgeplänkel und viel klein-klein Fußball. So dauerte es ganze 13 Minuten bis die erste torgefährliche Szene entstand. Ein steiler Ball auf Hansastürmer S. Obst, doch Keeper Schönknecht ein Tick schneller am Leder. Eine Minute später flankt J. Drössler auf T. Techen, der mit dem Kopf zum 1:0 Führungstreffer für die Gastgeber. Der SV Fehrbellin brauchte 20 Minuten um zum ersten Mal gefährlich vor dem Hansakasten aufzutauchen. Die nächste Chance für die Gäste in der 32. nach einer Standardsituation. Die man noch vergab. Im direkten Anschluss traf A. Kindt völlig freistehend zum 1:1 Ausgleich. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Fehrbellin noch die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch der straffe 20 Meterschuss knapp vorbei. In der Kabine dann klare Worte von Hansatrainer Ronny Mir. Der mit der Laufbereitschaft seiner Mannschaft bis dahin nicht zufrieden war. So begann dann auch die 2. Halbzeit mit neuem Schwung und einem Sturmlauf auf den Gästekasten. Das Ergebnis: 47. 2:1 - S. Obst per Kopf nach Flanke von M. Steinbach und das 3:1 (62.) durch T. Techen nach schönem Steilpass von C. Obst. Der zuvor für S. Best kam (56.) und für frischen Wind im Mittelfeld sorgte. Doch der SV nun mit seiner stärksten Phase und Hansatorwart Koch musste all sein Können aufbringen, um die Schüsse von J. Picher abzuwehren. Dann ein Strafraumgewühl in der 78. Minute vor dem Hansakasten. Aus dem sich ein Schuss löste der nur Zentimeter das Tor verfehlte. Hansa nun mächtig unter Druck, auch wenn C. Obst fast per Kopf zum 4:1 traf. Aber Koch hielt seinen Kasten in Abschnitt 2 dank vieler Paraden sauber. Hansastürmer T. Techen vergab kurz vor Spielende nur knapp den Führungsausbau. Hansatrainer R. Mir nach dem Spiel : "Wir hatten 5 Leistungsträger zu ersetzen und sind daher mit dem Ergebnis trotz schwacher 1. Halbzeit sehr zufrieden." | | Hansa: Koch, Best, T. Techen, Settgast, Riemann, M. Steinbach, Gieseler, Schröder, St. Obst, Ch. Obst, Witte, Lutter |
Zernitzer SV : Hansa Wittstock 0:2  | Tore: 0:1, 0:2 Thomas Techen Die Zernitzer hielten gegen die spielerisch stärkeren Hanseaten gut dagegen. Die Abwehr stand wie ein Fels in der Brandung. Doch nach dem 1:0 in der zweiten Halbzeit brach Zernitz auseinander und Hansa legte nach. |
In einem über lange Strecken niveaulosen Kreisligaduell erkämpft sich Hansa den dritten Sieg in Folge. Thomas Techen sicherte als zweifacher Torschütze den 3 Punkteerfolg für seine Mannschaft. Es war kein schöner Fußball, den die ca. 50 Zuschauer an diesem verregneten Sonntagnachmittag zu sehen bekamen. Die Gäste zwar bemüht von der ersten Minute an einen Sturmlauf auf des Gegners Tor zu starten. Doch fehlte es fast über die gesamtem 90. Minuten an der Präzision und dem letzten Einsatzwillen bei fast allen Akteuren. Chancen gab es für Hansa ab der 9. Minute. Die Obstbrüder mit einem Doppelschlag doch weiter 0:0. Danach ging es munter weiter doch vieles weit am Zernitzer Kasten vorbei. Die besten Möglichkeiten in Teil 1 hatten noch S. Best (32.), dessen abgefälschter Ball nur knapp sein Ziel verfehlte und C. Obst, doch der Schuss wurde in der 34. Minute mustergültig pariert. Die Gastgeber beließen es bei vereinzelten Konter, die stets ins Leere liefen. Nach der Pause vergab T. Techen gleich zwei gute Tormöglichkeiten allein vorm Zernitzer Keeper. Doch nach einem Konterversuch der Gastgeber (63.) gelang dem Stürmer doch der längst verdiente 1:0 Führungstreffer für Hansa. Zernitz wurde nun stärker und in der 72. Minute fast der Ausgleich. In der 80. Minute machte wieder T. Techen nach schöner Flanke von C. Obst mit dem 2:0 alles klar. Im Anschluss gab es noch Rot für T. Kanzler (Hansa) wegen einer Tätlichkeit. Hansatrainer Ronny Mir nach dem Spiel: "Das war heute ein Arbeitssieg, der mit 3 Punkten belohnt wurde. Wir sind damit zum vierten Mal in Folge ungeschlagen." |
Hansa Wittstock : SG Sieversdorf 5:1 (1:1) | Wittstock. Vor ca. 100 Zuschauern besiegten die Gastgeber aus Wittstock den SG Sieversdorf deutlich mit 5:1. Hansa mit deutlich mehr Spielanteilen und klarer Feldüberlegenheit über die gesamten 90. Minuten. Doch dauerte es für die Gastgeber bis zur 24. Minute mit dem Führungstreffer durch T. Techen (1:0). Der Torjäger verwandelte einen zugesprochenen Elfmeter sicher. Doch angesichts der vielen Chancen zuvor, konnte man mit der Torausbeute bis zu diesem Zeitpunkt nicht zufrieden sein. Hansa wurde nun schwächer und brachte die Gäste kurzfristig besser ins Spiel. Das nutzte S. Greifert zum Ausgleich für seine Mannschaft. Wittstock noch in der 41. mit der Möglichkeit zur erneuten Führung, doch der straffe Schuss von T.Techen wurde pariert und damit ging es unentschieden in die Kabinen. In Hälfte 2 sorgte wieder T. Techen in der 52. für Gefahr im Gästestrafraum, doch der Stürmer wurde in letzter Sekunde gestoppt. Eine Minute später nutzt Chr. Obst ein Strafraumgewühl zur erneuten Führung (2:1). Das Stürmerduo S.Obst/T.Techen bekamen nun öfter gute Vorlagen zum Ergebnisausbau. Doch blieben die Chancen bis dahin ungenutzt. Stattdessen sorgte wieder Mittelfeldspieler Christian Obst für das 3:1 in der 69. Minute. Die Gäste kamen nun kaum noch aus der eigenen Hälfte und hatten erst in der 71. ihre erste Tormöglichkeit. Doch Torwart Koch verhinderte den Anschlusstreffer. Danach versuchten es die Hansastürmer, doch sollte es wieder ein Mittelfeldspieler sein, der für das 4 :1 sorgte. Der 22-Meterschuß von Settgast setzte erst auf den Rasen und dann im Sieversdorfer Kasten auf. Hansa nun mit Chancen am laufenden Band. Doch kämpfte man mit einer an diesem Tag unübersehbaren Stürmerschwäche. Begünstigt durch einen guten Sieversdorfer Keeper, der eine deutlich höhere Niederlage für seine Elf an diesem Tag verhinderte. Man agierte noch zu egoistisch und vergab so zahlreiche Möglichkeiten. Ganz anders das starke Mittelfeld von Hansa. Ch. Obst überwindet im Alleingang fast die gesamte Hintermannschaft der Gäste und legt für Settgast mit viel Übersicht auf. Der nutzt die gute Vorarbeit zum 5:1 und damit den Endstand in diesem phasenweise einseitigem Spiel. So zeigte sich Trainer Ronny Mir bis auf die Chancenverwertung zufrieden mit der Einstellung und Laufbereitschaft seiner jungen Elf. Hansa: Koch, P. Techen, Schröder, Dräger, T. Techen, Settgast, Drößler (Steinbach), Ch. Obst, T. Kanzler (Witte), Gieseler (S. Obst), Best |
SV Dreetz : FK Hansa Wittstock 2:5 Hansa mit einem Traumstart
Dreetz. Bereits in der 4. Minute das 0 : 1 durch Stephan Obst, begünstigt durch einen Torwartfehler. Thomas Techen traf eine Minute zuvor den Pfosten. Dann wieder Stephan Obst, der per Kopf trifft. Doch der Treffer zählte nicht (aufgestützt). Die Gäste spielten sicher aus einer kompakt stehenden Abwehr heraus und erkämpften sich so Chance für Chance. So auch in der 17. Minute doch Toni Kanzlers Schuss verfehlte den Dreetzer Kasten nur um Zentimeter. Bis zur 25. Minute war das alles sehr schön anzuschauen, doch kam dann wie in den beiden zurückliegenden Spielen die schwache Hälfte der 1. Halbzeit. Man verlor zusehends den Spielfaden und brachte den Gegner durch eigene Fehler immer besser ins Spiel. So war es Torwart Matthias Koch zu verdanken, das Hansa nicht schon in der 1. Halbzeit in Rückstand geriet. Selbst in einer kritischen 1 zu 1 Situation ging der Keeper als Sieger hervor. Aber es war immer wieder P. Jammrath, der die Wittstocker Abwehr in Bedrängnis brachte. Der schnelle und wendige Stürmer war es dann auch, der kurz vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich für seiner Elf besorgte. Eine Minute später gelang ihm fast der Führungstreffer, doch war es wieder Matthias Koch der Schlimmeres verhinderte. In Hälfte 2 hatte Hansa wieder den besseren Start. Christian Obst (49. Minute) mit seinem ersten Drehschuss, doch noch fehlten einige Zentimeter. Die Gastgeber hatte erst in der 60. Minute wieder durch P. Jammrath eine Chance in Führung zu gehen. Hansa bestimmte nun klar das Spielgeschehen. Unterstützt durch Stefan Best, der erst nach 45 Minuten zum Einsatz kam, aber sofort durch vorbildliche Kampf und Einsatzbereitschaft glänzte. Man erkämpfte sich zahlreiche Tormöglichkeiten, konnte aber keine bis zu diesem Zeitpunkt zählbar nutzen. Anders die Heimelf. Ein 20m Fernschuss vom P. Jammrath sorgte für die Überraschung in diesem Spiel. Torwart Matthias Koch machtlos und Hansa lag mit 1:2 hinten. Doch dann die Initialzündung in der 78. Minute nach Foul an Christian Obst stehen Matthias Settgast und Thomas Techen zum Freistoß bereit. Techen überläuft den Ball und Settgast legt auf. Thomas Techen mit dem Ausgleich zum 2:2. Drei Minuten später Christian Obst mit Drehschuss Nr. 2 und der passt zur erneuten Führung (2:3). Dreetz wirkte längst konditionell angeschlagen und hatte Mühe die schnellen Hansastürmer zu kontrollieren. So gab es zahlreiche gelbe Karten und in 83. Minute auch Gelb/Rot (Mario Hoffmann) nach wiederholten Foulspiel. Aber auch Rot für Marcel Hoffmann (SV Dreetz), der nach einer Schiedsrichterbeleidigung den Platz verlassen musste. Hansa nun in deutlicher Überzahl und immer noch im Vorwärtsgang. So gelang Stephan Obst noch das 2:4 (87.) und Thomas Techen das 2:5 per Elfmeter nach Foul an Toni Kanzler. Den Abschluss in diesen spannungsgeladenen Spiel setzte Christian Obst per Kopfball, den der Dreetzer Keeper in letzter Sekunde an die Latte lenkte. |
Hansa Wittstock : SV SR Neustadt II 2:2 Tore: 1:0 Thomas Techen(41.), 1:1, 1:2 Ronny Miermeister (50., 58.), Thomas Techen (90.) |
Wittstock. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit kam es in einem über weite Strecken einsetigem Spiel zur Punkteteilung. Der Gast aus Neustadt reiste mit Verbandsligaverstärkung zur neu formierten Hansaelf nach Wittstock. Besonders deutlich wurde die Überlegeneit der Gastgeber in der 1. Halbzeit. Hier spielte man fast 45 Minuten auf ein Tor. So hatte Hansa bereits in der 3. Minute zwei gute Tormöglichkeiten, die nur knapp vergeben wurden. Danach gab es noch Chancen für Thomas Techen (10.), Stefan Obst (30.) und Mario Gieseler (31.). Doch zählbares kam dabei nicht heraus. Die Gäste kamen erst in der 34. Minute mit dem ersten Torschuss. Zwei Minuten später ihre beste Möglichkeit, doch konnte Hansa-Torwart Koch nicht überwunden werden. In der 40. Minute der längst verdiente Führungstreffer durch Thomas Techen per Kopf nach einem Eckball. Nach dem Pausentee war Hansa weiter im Vorwärtsgang. In der 47. Minute verfehlte Toni Kanzler das Gästetor nur knapp nach einem Fernschuss. Dann Neustadt - nach einem Kontor mit guter Freistossmöglichkeit (ca. 18 Meter)parierte Koch, doch im Nachschuss trifft Miermeister zur Überraschung der Zuschauer zum Ausgleich. Die nächste Chance hatten wieder die Gastgeber durch Christian Obst. Das Spiel wurde nun ausgeglichener. Es war wieder Miermeister, der in der 57. Minute durch einen Abstauber traf. Nun lag Neustadt mit 1:2 in Führung. Der gesamte Spielverlauf wurde damit auf den Kopf gestellt. Im Anschluss war Hansa wieder klar spielbestimmend, doch es fehlte an Genauigkeit und den letzten Willen, die Partie noch zu drehen. So traf Thomas Techen in der 63. Minute das Außennetz und weitere Möglichkeiten konnten nicht verwertet werden. Erst in der 90. minute erzielte Techen durch einen platzierten 16-Meter-Schuss den Ausgleich und damit den Endstand (2:2). | | Hansa: Koch, Schröder, Riemann (Drößler), Dräger, Ch. Obst (Witte), Gieseler, T. Techen, St. Obst, Best, Steinbach, Kanzler |
FC Wusterhausen : Hansa Wittstock 3:1 Tore: 1:0 Ulf Brunnemann (12.), 1:1 Stephan Obst (22.), 2:1 Ulf Brunnemann (26.), 3:1 Enrico Bader (87.) Gelb-Rot: André Timm (73./Wusterhausen/Foulspiel) Rot: Jörg Lutter (75./Wittstock/Unsportlichkeit) Wusterhausen bot eine ganz starke Vorstellung, war keineswegs unterlegen und profitierte von der frühen Führung. Zwar glich Wittstocks Neuzugang aus, aber Ulf Brunnemann bewies seine Torgefahr. Der Gastgeber beeindruckte die spielerisch überlegenen Gäste mit einem Abwehrriegel vor dem Strafraum. Bis zum 16er kamen die Hanseaten, dann scheiterten sie an der Ideenlosigkeit. Was dennoch durchkam, entschärfte Keeper Marco Weinrich. | Wusterhausen. Vor ca. 100 Zuschauern gewinnt der Gastgeber Wusterhausen sein erstes Rückrundenspiel gegen die neu formierte Mannschaft aus Wittstock. Hansa mit Verstärkung aus der Landesklasse. Zum Rückrundenstart wechselte fast die komplette Mannschaft vom Kuckuck zum Kreisligisten. Ex-Kuckuckspieler Ronny Mir wechselte sogar ins Trainerlager und bildet zusammen mit Andreas Thoß den neuen Trainerstab. Mit Stefan Witte, Christian und Stefan Obst, Maik Schröder, Thomas Dräger und Matthias Koch sind 6 der neuen Spiel in den Anfangself. Nach verhaltenem Spielstart bekam Hansa Wittstock die Partie zunehmend in den Griff und erkämpften sich erste Chancen. In der 10. Minute hatte S. Obst nach Doppelpass mit T. Techen die erste Tormöglichkeit, jedoch verfehlte der Ball das Tor nur um Millimeter. Im Gegenzug überwindet Brunnemann, nach einem kapitalen Abwehrfehler, die gesamte Wittstocker Hintermannschaft im Alleingang und schiebt zum 1:0 Führungstreffer ein. Doch Hansa unbeeindruckt im Vorwärtsgang. In der 21.Minute traf S. Obst zum Ausgleichstreffer (1:1). Wenige Sekunden später hatte C. Obst mit einem straffen Schuss, den FC Keeper zu einer guten Parade gezwungen. Der Nachschuss von T. Techen ging jedoch nur um Zentimeter vorbei. In der 26. Minute der Schock für die bis dahin überlegene Hansa-Elf. Es war wieder Brunnemann, der erneut einen Wittstocker Abwehrfehler nutzte und die 2 : 1 Führung für Wusterhausen erzielte. Das Spiel wurde danach ausgeglichener. Hansa hatte noch in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit mit der Möglichkeit zum Ausgleichstreffer. Nachdem J. Lutter bereits einschoss, doch der Treffer wegen Torwartbehinderung nicht gegeben wurde. Die 2. Halbzeit begann eher mäßig und spielte sich in den ersten 20 Minuten vor allem im Mittelfeld ab. Erst ab der 68. Minute hatte Hansa durch T. Techen eine gute Möglichkeit. Wittstock wurde danach stärker und mit deutlich mehr Druck. Die Gastgeber hatten jetzt viel Mühe ihren Gegner in den Griff zu bekommen. So kassierten sie zahlreiche gelbe Karten und in der 73. Minute (André Timm) gar gelb-rot. Hansa erhöhte den Druck. Doch im Abschluss immer wieder zu ungenau. In der 76. Minute schwächte J. Lutter mit seiner roten Karte das Team. Doch das hielt der Mannschaft aus Wittstock nicht davon ab, unentwegt auf das Gegners Tor zu stürmen. So auch in der 86. Minute als ein Wittstocker Stürmer regelwidrig im Strafraum niedergerissen wurde. Doch der fällige Strafstosspfiff blieb aus. Kurz vor Spielende die entgültige Entscheidung. Die Gäste warfen alles nach vorn und kassierten in der 88. Minute einen Konter. Der zum Entstand von 3:1 führte. Kein guter Auftakt für Hansa Wittstock. Doch stehen bereits weitere erfahrene Spieler an der Seitenlinie, die schon demnächst das Team verstärken werden. Nun liegt es am Trainerstab aus der vorhandenen Klasse eine schlagkräftige Truppe zu formen. |
von Toralf Pekrul Wusterhausen. Hansa Wittstock heißt der neue Hallenmeister im Kreis Ostprignitz-Ruppin. Die Mannschaft von Andreas Thoß wurde am Sonnabend in Wusterhausen ihrer Favoritenrolle gerecht und holte sich auf Grund der besten Spielanlagen vor rund 150 Besuchern den Titel. Vizemeister wurde überraschend das Team von Schwarz-Weiß Zaatzke vor Union Neuruppin. Die jungen Wilden vom SV 90 Neuruppin belegten den achtbaren vierten Platz vor Blumenthal/G. und der verstärkten Truppe von Rheinsberg II. Alle Mannschaften boten offensiven Fußball und erzielten insgesamt 106 Tore. Bester Torjäger wurde einmal mehr Thomas Techen aus Wittstock mit sieben Treffern. Die Qualität der Spiele bewegte sich aber auf nur durchschnittlichen Niveau, Kampf und Einsatz standen beiden den meisten Spielern im Vordergrund. Ein dickes Lob von allen Seiten gab es für die beiden Schiedsrichter Thorsten Foltin und Bodo Kopp sowie für die Organisation des Turniers. |
1. Zwischenrunde bei den Kreismeisterschaften in der Halle |
Hektik, Kampf und Krampf Hallenfußball: Schwache Zwischenrunde / Hansa Wittstock souverän weiter Wusterhausen. Rund 150 Zuschauer erlebten in der Wusterhausener Dossehalle eine schwache Zwischenrunde zur Hallenfußball-Kreismeisterschaft. Hektik, Kampf und Krampf prägten den Ablauf der gut organisierten Veranstaltung von Beginn an. Hansa Wittstock dominierte locker und leicht die Konkurrenz und ebnete mit spielerischen Mitteln schon frühzeitig den Weg in die Endrunde. Einzig gegen die überforderte Mannschaft der Musikersiedlung sündigte die Truppe von Trainer Andreas Thoß bei der Chancenverwertung und kam über ein Remis nicht hinaus. Hansa stellte mit Thomas Techen, der 6 Treffer erzielte, den besten Torschützen, und auch technisch war Wittstock den restlichen Teams eine ganze Klasse überlegen. Das von Ralf Lengert betreute Team aus Blumenthal erreichte relativ sicher die angestrebte Endrunde, ohne jedoch spielerische Glanzpunkte zu setzen. Einzig Torjäger Enrico Held ließ seine Klasse mehrfach aufblitzen und erzielte 5 Treffer. Zaatzke und Nackel lieferten sich einen erbitterten Zweikampf um den dritten Rang, am Ende war das lautstark angefeuerte Team von Jörn Atlas als die Elf von Winfried Hanitzsch. Kreisliga-Vertreter FSV Heiligengrabe verpasste mit sechs Punkten den Einzug in die Finalrunde. Nur Kraft allein reichte selbst gegen unterklassige Teilnehmer nicht aus. Kraftlos präsentierte sich die Musikersiedlung. Auch wenn teilweise technisch gute Ansätze zu sehen waren, geriet die Freizeitelf vor allem im athletischen Bereich klar ins Hintertreffen. |
FSV Heiligengrabe : Hansa Wittstock 0:0 | Tore: Fehlanzeige Gelb-Rot: Christian Jungbluth (Heiligengrabe) In den ersten zehn Minuten hatte der Gastgeber drei klare Möglichkeiten, scheiterte aber. Dann traf Hansa den Pfosten. Anschließend neutralisierten sich beide Teams, weil ein Kombinationsspiel wegen des gefrorenen Bodens kaum möglich war. In der dritten Minute der Nachspieleit zeigte Schiri Mathias Krüger (Schönberg) dem Heiligengraber Christian Jungbluth Rot. Jungbluth hatte auf Grund eines Handspiels Gelb gesehen. Ein Foul in der Schlussminute bestreitet der Sünder. Kurz vor dem Abpfiff scheiterte Thomas Techen am Heiligengrabe Keeper. |
Hansa Wittstock : TuS Dabergotz 7:0 (2:0) | Tore: 1:0 Peter Techen (11.), 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0 Thomas Techen (27., 51., 59., 68., 75.), 7:0 Mario Gieseler (86.) Rot: Peter Techen (70./ Hansa/Meckern) In Wittstock strahlte gestern alles: der fünffache Schütze, seine Mannschaft und die Teamkasse, die um 25 Euro angereichert wird, weil Peter Techen Rot sah. Auch in dieser Höhe gewann Hansa verdient, obwohl sich TuS zunächst gut mit der Defensivtaktik verkaufte. Nach dem Seitenwechsel stellte der Gast auf Pressing um und wurde auseinandergenommen. Nach dem 0:4 gab sich TuS auf und musste den 14. Gegentreffer in zwei Spielen hinnehmen. |
Hansa Wittstock : FSV Rheinsberg 4:1 (2:1) | Tore: 1:0 Tino Müller (10.), 1:1 Daniel Behnke (30.), 2:1 Marcel Steinbach (38.), 3:1 Thomas Techen (50./Foul-Elfmeter), 4:1 Stefan Best (74.) Gelb-Rot: Tino Kollan (75./wiederholtes Foulspiel/Rheinsberg) Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Laut Hansa-Coach Andreas Thoß hatte die Partie nach dem Chancenverhältnis 10:3 ausgehen können. Rheinsberg konnte in der ersten Halbzeit noch gegenhalten, bereitete mit hohem Laufaufwand den Gastgebern einige Probleme. Aber nach dem Seitenwechsel stellten sich die ersten konditionellen Probleme bei den Gästen ein. Der Druck wurde größer, Hansa überbrückte besser das Mittelfeld. Thomas Techen vergab in der 80. Minute zudem einen zweiten Foul-Elfmeter. |
SV Schönberg : Hansa Wittstock 9:4 (2:4) | Tore: Marcel Nichziol (2.), 1:1 Tino Müller (12.), 1:2, 1:3 Thomas Techen (15., 28. Foulelfmeter), 2:3 Martin Schumacher (37.), Thomas Techen (41.), 3:4 Stefan Benn (48.), 4:4 Schumacher (53.), 5:4, 6:4 Benn (61., 66.), 7:4 Schumacher (69.), 8:4 Nichziol (73.), 9:4 Benn (77.) Wittstock bestimmte die erste Halbzeit, war klar besser und profitierte von der Spritzigkeit. In der zweiten Hälfte fielen die Gäste ab, während Schönberg aufdrehte. Stefan Benn hatte in der 35. Minute noch vom Elfmeterpunkt versagt. Nun legte er viermal nach. Hansa spielte sehr offen und lud den Kontrahenten zum Torschießen ein. |
Wittstocker Abwehr löste sich nach der Pause auf | Schönberg. Solch ein Kreisliga-Spiel bekamen die Zuschauer lange nicht mehr in Schönberg zu sehen. Eine verdiente 2:4-Führung von Hansa Wittstock drehten die Schönberger am Sonntag in der zweiten Spielhälfte mit einer überragenden Leistung und siegten noch 9:4. Die Partie begann gut für die Hausherren. Nach einem Freistoß köpfte Marcel Niechziol (2.) ungehindert ein. Nach zehn Minuten übernahm Hansa aber das Zepter, war spielerisch überlegen und Tino Müller (12.) köpfte zum 1:1. Wenig später war Thomas Techen zum ersten Mal zur Stelle und per Elfmeter sorgte er für das 1:3. Schönberg ließ solch eine Gelegenheit aus. Einen Elfmeter verschoss Stefan Benn (35.). Zwei Minuten später war jedoch Martin Schumacher zur Stelle und traf zum 2:3. Hansa blieb überlegen und nutzte dies durch Müller zum 2:4. In der Pause fand Spielertrainer Torsten Grusa offensichtlich die richtigen Worte. Schönberg wirkte nun wie ausgewechselt. In der 48. Minute eröffnete Stefan Benn den Torreigen. Nur wenig später gelang Schumacher das 4:4. Fast im Minutentakt ging es weiter. Mit dem 5:4 (61.) brachte Benn seine Farben in Front. Die Gäste hatten kaum noch etwas entgegenzusetzen, die Hansa-Abwehr zeigte erste Auflösungserscheinungen und Schönberg spielte sich in einen wahren Rausch. Benn (66.), Schumacher (69.) und Marcel Niechziol(73.) sorgten in wenigen Minuten für die Entscheidung. Torjäger Stefan Benn (77.)war es vergönnt, mit dem 9:4 den Endstand herzustellen. Mit diesem überraschend klaren Sieg revanchierten sich die Schönberger für die letztjährige Heimniederlage gegen Hansa (0:6). |
Hansa Wittstock : Union Neuruppin 0:2 | Wer seine Chancen nicht nutzt .. | Wittstock. Die Unioner Stärke kam beim Spitzenspiel der Kreisliga in Wittstock zum Tragen, die sichere Abwehr. Hinten stand die Null und vorn nutzten die Gildenhaller zwei Chancen zum 0:2-Erfolg. Damit haben sie in der Tabelle nun schon zehn Punkte Vorsprung vor den Hanseaten. Hansa hatte in der ersten Hälfte eindeutig mehr vom Spiel. Thomas Techen, Marcel Steinbach und Christopher Hahn ließen aber beste Chancen aus oder scheiterten an Keeper Christian Prasse. Union hat dagegen derzeit das Glück. Von zwei Chancen nutzte Olaf Kamrath eine zur Gästeführung. In einer fairen Partie lag der Schiri einige Male falsch, wenn sogar von Unioner Seite bestätigt wurde, dass es zweimal Elfmeter für Hansa hätte geben müssen. Eine gewisse Arroganz bei Schiedsrichter Groth gipfelte in den Worten: "Ich hätte sogar drei pfeifen können." Nach der Pause hatte Union richtig "Beton angemischt". Chancen für Hansa gab es zwar, doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor. Unions Abwehr zeigte nur bei Standards einige Unsicherheiten, die Hansa nicht nutzen konnte. Zudem sah Marcel Bock (75.) noch die rote Karte. Union ließ nun nichts mehr anbrennen und Steven Wolter sorgte für den 2:0-Endstand. | | Hansa: Jan Techen, Mario Hilgert, Jens Drößler (Silvio Braun), Mathias Riemann, Stefan Best, Mario Gieseler, Thomas Techen, Marcel Bock, Marcel Steinbach, Jörg Lutter, Christopher Hahn |
SV Rhinow/G. : Hansa Wittstock 6:3 (2:3) | Tore: 1:0 Stefan Schneider (6.), 2:0 Christian Dietrich (10.), 2:1 Stefan Best (14.), 2:2, 2:3 Thomas Techen (18.,30.), 3:3 Stefan Schneider (60.), 4:3 Marko Lamprecht (67.), 5:3 Christian Dietrich (80.), 6:3 Stefan Dallmann (85.) Es war ein echtes Spitzenspiel. Hansa verschlief den Start, holte dann aber auf. Nach der Führung ließ Techen zwei klare Gelegenheiten aus. Nach der Pause setzte Rhinow mit seinen Konterattacken die Gäste matt. Hansa hatte auch noch gute Chancen, sündigte aber im Abschluss. |
Marcel Bock sorgte für Jubel | Durch einen knappen, aber verdienten 1:0-Sieg über Blumenthal bleibt Hansa Wittstock dem Kreisliga-Spitzenreiten Union auf den Fersen. Marcel Bock sorgte für das Siegtor. Hansa begann zurückhaltend, setzte auf eine stabile Abwehr. Blumenthal hatte zwar optische Vorteile, doch am Strafraum war der Gast am Ende seines Lateins. Hansa sollte den Gast ab der Mittellinie stören, reagierte aber nicht so resolut. Kein Leben im Spiel der Wittstocker, keine Zweikampfeigenschaften, Mängel im Spielaufbau und kaum Laufbereitschaft. Nach der Pause sollte sich dies ändern. Hansa spielte nun aggressiver, musste aber mit den langen Bällen der Gäste auf der Hut sein. Dann gelang Marcel Bock (60.) nach Vorarbeit von Christopher Hahn das Siegtor. Obwohl es in den letzten Minuten noch einmal hektisch wurde, verteidigte Hansa die Führung bis zum Schluß. Am Ende ein etwas glücklicher Sieg der Hanseaten. | | Hansa: Jan Techen, Stefan Best, Mario Hilgert, Mathias Riemann, Peter Techen, Thomas Techen, Marcel Bock, Jens Drößler, Marcel Steinbach (Christopher Hahn), Mario Gieseler (Maik Ramin). |
Hansa trauert den Chancen nach |
Die Fehrbelliner waren am Ende froh, die Partie nicht verloren zu haben, und die Hanseaten trauerten den Chancen nach. Durch das 2:2 in Fehrbellin vergrößerte sich in der Kreisligatabelle der Abstand der Wittstocker zu Union auf vier Punkte. Allein Thomas Techen hätte das Spiel für Hansa entscheiden können. Die Gäste bestimmten das Spiel, waren aber nicht in der Lage, den entscheidenden Treffer zu setzen. Überraschend ging Fehrbellin durch John Kikel (6.) in Front und hatte danach mit seiner defensiven Marschroute Glück. Marcel Bock (38.) gelang das 1:1. Das Fehrbelliner Spiel reduzierte sich auf das Schlagen von langen Bällen, wobei auch Hansa keinen Gegentreffer riskieren wollte. Nach der Pause drängte Hansa auf die Führung, hatte reihenweise Chancen. Doch es wurde ein Foulstrafstoß durch Thomas Techen (58.) benötigt, um in Führung zu gehen. Nun versäumte der Gast, das dritte Tor nachzulegen. Fehrbellin kämpfte bis zum Umfallen und wurde belohnt. Nach einem Freistoß von der Mittellinie war bei Hansa niemand in der Lage, den Ball unter Kontrolle zu bringen. Heiko Schönknecht nutzte diese Gelegenheit zum 2:2. Danach verteidigte Fehrbellin vielbeinig den Punkt und Hansa ließ zwei klare Chancen zum Sieg aus. | | Hansa: Thomas Engel, Mario Hilgert, Mathias Riemann, Peter Techen, Tino Müller, Jörg Lutter, Marcel Steinbach (Mario Gieseler), Jens Drößler, Silvio Braun, Thomas Techen, Marcel Bock |
SV Fehrbellin : Hansa Wittstock (2:2) |
Tore: 1:0 John Kikel (6.), 1:1 Marcel Bock (38.), 1:2 Thomas Techen (57./Foulelfmeter), 2:2 Heiko Schönknecht (78.) Gelb-Rot: Jörg Lutter (82./Foul/Hansa), Thomas Reichrath (87./Foul/Fehrbellin) |
Hansa Wittstock : Zernitzer SV (3:1) |
Tore: 1:0, 2:0 Thomas Techen (21./Hand-Elfmeter, 40.), 3:0 Mario Gieseler, 3:1 Maik Lichtenberg (82.) Von der ersten Minute an entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor - auf das der Gäste. Zernitz stand tief in der Defensive und wollte über Konter den Erfolg suchen. Hansa vergab besonders nach der Pause Chancen zuhauf, um die Gäste mit einer Packung auf die Heimreise zu schicken. Den Ehrentreffer erzielte Lichtenberg per Freistoß aus 18 Metern. Beide Teams rissen keine Bäume in der niveauarmen Partie aus. |
Fehler nicht wiederholt |
Wittstock. Die Wittstocker Kreisliga-Kicker haben aus dem 2:2 in der Vorwoche in Sieversdorf gelernt. Gegen die defensiv eingestellten Zernitzer vernachlässigten sie nie die Abwehr und landeten einen verdienten 3:1-Sieg. Es war kein Spiel, dass die Zuschauer vor Begeisterung jubeln ließ. Die Gäste versuchten mit einer vierbeinigen Abwehr die Räume eng zu gestalten und waren nur auf Torverhinderung bedacht. Bis zur 21. Minute hielt das Abwehrbollwerk, da traf Thomas Techen vom Strafstoßpunkt zur verdienten Hansa-Führung. Zernitz blieb defensiv und Hansa machte nicht den Fehler des ungestümen Anrennens. Chancen ergeben sich fast von allein, wenn ein Gegner ständig unter Druck steht. Vor der Pause erhöhte Thomas Techen per Distanzschuss auf 2:0. Auch nach der Pause agierte Hansa überlegen. Die spielerische Dominanz drückte das 3:0 durch Mario Gieseler aus. Danach ließen Ramin, Steinbach, Peter und Thomas Techen gute Gelegenheiten aus. Zernitz schaffte durch einen herrlichen Freistoß von Maik Lichtenberg das 3:1. Wohltuend war die fairness beider Teams. | | Hansa: Jan Techen, Peter Techen, Tino Müller, Mario Hilgert, Silvio Braun, Jens Drößler, Marcel Bock, Jörg Lutter, Thomas Techen, Maik Ramin, Mario Gieseler (Marcel Steinbach) |
SG Sieversdorf : Hansa Wittstock (2:2) | Tore: 1:0 Sören Pein (31.), 1:1 Marcel Bock (35.), 1:2 Thomas Techen (44.), 2:2 Nico Seeliger (55.) Im ersten Abschnitt hatten die Sieversdorfer Kicker vier klare Einschusschancen, doch es haperte am Abschluss. Die Gäste nutzten ihre zwei Möglichkeiten eiskalt. Nachdem die Platzherren das 2:2 gelang, war es ein Spiel auf ein Tor. Sieversdorf stellte sich mit Mann und Maus hinten rein, um das Remis zu verteidigen. Die letzten Minuten wurde es nochmal hetkisch, da sich beide Mannschaften verbissene Zweikämpfe lieferten, die hart an der Grenze des Erlaubten waren. "Auf Grund der Chancen geht das Ergebinis in Ordnung. Für Ballbesitz gibt´s ja leider nicht", so ein enttäuschter Wittstocker Trainer. |
FK Hansa Wittstock : SV Dreetz (4:3) | Siegtor in der Nachspielzeit | Wittstock. Mit viel Glück gewann Hansa Wittstock die Partie gegen den SV Dreetz mit 4:3. Das von beiden Seiten zum Teil unfair geführte Spiel wurde durch Peter Techen in der Nachspielzeit entschieden. Dreetz begann stark, bestimte das Geschehen allerdings ohne zählbaren Erfolg. Für Hansa ließ Marcel Bock (3.,6.) zwei gute Konterchancen aus. Nach Foul von Peter Techen ging Dreetz durch ein Elfmetertor von Ronny Hebekerl in Führung (27.). Hansa wirkte nervös, schaffte aber durch einen Strafstoss von Jörg Lutter (34.) das 1:1. Was von beiden Teams nach der Pause an Fouls und Unsportlichkeiten zu sehen war, legte sich auch in zwei gelb-rote Karten nieder (Mario Gieseler-Hansa und Gordon Beckström-Dreetz). Selbst bei drei roten Karten pro Mannschaft hätte sich niemand beklagen dürfen. Lutter (47.) traf zum 2:1, doch Hebekerl (51.) glich aus. Dann brachte Raik Beckström den Gast (68.) wieder in Front. Hansa setzte alles auf eine Karte, schaffte durch einen Handelfmeter das 3:3 (77.-Lutter). Von da an war die Partie vom Schiri nicht mehr zu leiten, viele Fouls wurden von ihm übersehen. Dreetz hatte nun gute Konterchancen, ließ drei klare Gelegenheiten aus. In der wegen den vielen Unterbrechungen nötigen Nachspielzeit gelang dann Peter Techen der 4:3-Endstand. Die anschließende Rangelei beider Teams hatte nichts mit Fußball zu tun. | | Hansa: J. Techen; Müller, P. Techen, Riemann, Gieseler, Bock, Steinbach (Hahn), Lutter, Braun, M. Ramin, Drößler |
Ohne sieben zum Auswärtsdreier | Neustadt. Gleich ohne sieben Stammspieler (J. und T. Techen, Braun, Best, Bock, Hahn und Engel) trat am Sontag Kreisliga-Spitzenreiter Hansa Wittstock in Neustadt an. Durch einen verdienten 3:1-Sieg behielten die Wittstocker ihre weiße Weste. Durch die schnelle Führung von Marcel Steinbach (8.) brachte Hansa den Gastgeber in Zugzwang. Die Gäste standen durch Mario Hilgert sicher in der Abwehr und das Gäste-Mittelfeld unterband mit viel Laufarbeit die Angriffe der Heimelf. Nur Torjäger Ronny Schaldach hatte eine Kopfballchance für das Heimteam. Das 2:0 durch Maik Ramin sorgte für eine gewisse Vorentscheidung. Auch nach der Pause hatte Hansa-Keeper Libske einen ruhigen Tag. Nur noch zweimal musste er eingreifen. Das 3:0 durch einen Distanzschuss von Peter Techen gleich nach der Pause sorgte für klare Verhältnisse. Neustadt zeigte kein Aufbäumen und Hansa beschränkt sich auf die Sicherung der Führung. Den Ehrentreffer der Neustädter erzielte Martin Stölke (82.) durch einen Freistoß. Dieser Treffer war aber nur eine Ergebniskosmetik, denn es gab kein Aufbegehren bei den Neustädtern. Ein Tor von Mario Gieseler kurz vor dem Ende wurde aus unerklärlichen Gründen nicht anerkannt. Auch Tino Müller hatte noch zwei sehr gute Möglichkeiten, konnte seine gute Leistung an diesem Tag, aber nicht mit einem Tor krönen. |
| Hansa: Libske; Müller, P. Techen, Riemann, Lutter, Steinbach, Drößler, Schumacher, Hilgert, Gieseler, M. Ramin. |
Hansa Wittstock : FC Wusterhausen (3:0) |
Hansa gab von der ersten Minute den Ton an und machte Mitte der ersten Halbzeit innerhalb von sieben Minuten alles klar. Nach der Pause kamen die Gäste besser auf, doch die besseren Möglichkeiten hatte Wittstock. Durch die vielen versteckten Fouls von beiden Seiten kam in der Schlussviertelstunde kein Spielfluss mehr zu stande. Tore: 1:0 Jörg Lutter (26.), 2:0 Peter Techen (27.), 3:0 Thomas Techen (33.) Rot: Thomas Techen (80./ Schiedsrichterbeleidigung/Wittstock), Ufuk Diener (Foulspiel/Wusterhausen) |
Hansa Wittstock bezwingt gleichwertige Heiligengrabe mit 3:0 | Wittstock. Am Ende war es mit 3:0 vielleicht etwas zu hoch, doch der Sieg in der Kreisliga von Hansa Wittstock über Heiligengrabe war verdient. Und Tore entscheiden nun einmal ein Spiel. Davon erzielte Hansa drei und Heiligengrabe nutzte nicht einen Torchance. In der ersten Halbzeit hatten beide Teams in einer gutklassigen Partie gute Möglichkeiten. Bei Hansa patzten Thomas Techen, Maik Ramin, Marcel Steinbach und Mario Gieseler. Auch Heiligengrabe ließ teilweise überhastet drei gute Chancen aus. Nach der Pause wurde Hansa Wittstock die spielbestimmende Mannschaft. Durch einen Freistoß erzielte Jörg Lutter (67.) das 1:0 für die Wittstocker. Die Gäste öffneten nun etwas ihre Abwehr, das sie den Ausgleich erzielen wollten. Hansa behielt den Kopf oben, reagierte auf die ungestüm anrennenden Gäste. Einen schönen Konter schloss Mario Gieseler mit dem 2:0 ab. Danach war es Torjäger Thomas Techen, der eine Kombination über Christopher Hahn und Mario Gieseler mit dem 3:0-Endstand abschloss. |
| Hansa spielte: Jan Techen; Tino Müller, Peter Techen, Matthias Riemann, Jörg Lutter, Marcel Steinbach (Jens Drößler), Silvio Braun, Marcel Bock, Mario Gieseler, Thomas Techen, Maik Ramin (Christopher Hahn) |
Hansa führt Dabergotz vor | Dabergotz. Nachdem es bereits in der Vorbereitung bei den TuS-Kickern alles andere als gut lief, setzte sich der Trend im ersten Kreisliga-Punktspiel gegen Hansa Wittstock fort. Die Gäste dominierte und kamen zu einem verdienten 3:0-Erfolg. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte die Niederlage für das Heimteam durchaus höher ausfallen können. Wittstock machte Druck und nach zwei Minuten musste Keeper Hendrik Pöhls gegen Stefan Best sein Können zeigen. Bei Dabergotz blieb vieles nur Stückwerk und im Mittelfeld ging alles drunter und drüber. Die abgewehrten Bälle landeten postwendend wieder in der Abwehr. Der Angriff blieb über 90 Minuten nur ein laues Lüftchen. Oldie Christian Maisenholder bemühte sich zwar, konnte aber daran auch nichts ändern. Es rollte Angriff auf Angriff Richtung Dabergotzer Tor und Heimkeeper Hendrik Pöhls hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Stefan Best überwand ihn zum 0:1 (16.). Drei Minuten später tauchte Youngster Jürgen Geyer frei vor Hansa-Keeper Jan Techen auf, doch er konnte ihn nicht überwinden. Die Wittstocker waren wesentlich zweikampfstärker und engagierter. Nur bei der Chancenverwertung (Marcel Bock) haperte es. Gleich nach der Pause sorgte Tino Müller mit dem 0:2 für die Vorentscheidung. In der 68. Minute lief Stefan Best frei durch und erhöhte auf 0:3. | | Hansa spielte: Jan Techen, Thomas Engel, Tino Müller, Peter Techen, Mathias Riemann, Jörg Lutter, Stefan Best, Marcel Bock, Maik Ramin, Marcel Steinbach (ab 65. Christopher Hahn), Mario Gieseler (ab 46. Thomas Techen) |
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