Ein hartes Programm hatten die Wittstocker Organisatoren der Sepp-Herberger-Tage. An drei Tagen wurden sechs Turniere mit 54 Nachwuchsteams durchgeführt. Zur Freude aller Beteiligten konnte die Veranstaltung ganz im Zeichen von Sepp Herberger durchgeführt werden. Unter dem Motto: "Verbindung zwischen Schule, Elternhaus und Sportverein", gab es nicht nur Tore zu bejubeln, auch die mitangereisten Eltern erwiesen sich als faires und begeisterungsfähiges Publikum. Zum Auftakt am Freitag gab es das C-Juniorinnen-Turnier. Hier erwies sich Waren als spielstärkstes Team, das gegen den MSV Neuruppin und Hansa Wittstock gewann. Der MSV sicherte sich Platz zwei. Bei den F-Junioren kamen trotz Schulanfang vier Mannschaften. Falkensee holte sich den Siegerpokal, wobei der Zweite aus Lindow spielerisch gefiel. Dritter wurde Hansa vor dem MSV. Richtig los ging es dann mit dem D-Juniorenturnier. Hier stritten 15 Teams um den Sieg. In den vier Vorrunden setzten sich Oranienburg, Alt Ruppin, Pritzwalk und Stahl Brandenburg durch. In der Endrunde zeigte Oranienburg die beste Leistung und gewann das Turnier. Auch der Turnierzweite aus Alt Ruppin wusste mit schönem Kombinationsfußball zu gefallen. Am Sonntag traten dann 16 E-Juniorenmannschaften an. Wieder gab es vier Vorrunden. Spannende Spiele, tolle Torwartparaden, durchdachte Spielzüge, Jubel über Tore, aber auch Tränen wegen vergebener Chancen, alles war zu sehen. Lichtenrade schlug zwar technisch und auch spielerisch die feinere Klinge, doch am Ende setzten sich der kampfstarke FK Hansa Wittstock ungeschlagen durch. Kyritz wurde im Turnierverlauf immer stärker und belegte noch Rang drei. Den Abschluss bildete das C-Juniorenturnier. Wieder waren 16 Teams am Start, doch diesmal ging es in drei Vorrundengruppen los. Ungeschlagen zogen der MSV Neuruppin, Hansa Wittstock und Einheit Perleberg in die Endrunde ein. In dieser besiegte Hansa zunächst Perleberg, während der MSV gegen Perleberg, während der MSV gegen Perleberg nur zu einem Remis kam. Im letzten Spiel brauchten die Neuruppiner so einen Sieg über Hansa. Doch die Wittstocker spielten aus einer verstärkten Defensive, die der MSV nicht knacken konnte. So siegte Hansa vor dem MSV. Dies war aber fast die einzige Partie, wo die Taktik eine entscheidende Rolle spielte. Ansonsten wurde ohne langes taktieren sehr offensiv gespielt. Ganz im Sinne von Sepp Herberger verliefen alle Spiele sehr fair. Und Langeweile kam nie auf. Jonglierwettbewerbe, Torwandschiessen und die Springburg sorgten in der spielfreien Zeit für genügend Abwechslung. |